Diagnose Diabetes Typ 2 – was nun?

© Oliver Eltinger/Corbis

Menschen mit Diabetes mellitus haben einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel. Ursache ist eine gestörte Regulation des körpereigenen Hormons Insulin beziehungsweise eine herabgesetzte Insulinwirkung (Insulinresistenz).

Beim Typ-2-Diabetes sprechen die Körperzellen vermindert auf das Insulin an. Dieser Zustand wird als Insulinresistenz bezeichnet. In frühen Stadien des Typ-2-Diabetes reagiert die Bauchspeicheldrüse darauf zunächst, indem sie mehr Insulin produziert. Im weiteren Verlauf der Erkrankung erschöpft sich diese Produktion dann jedoch und der Blutzucker bleibt dauerhaft erhöht.

Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes sind vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel. Die Veranlagung, bei diesen Risikofaktoren die Erkrankung auch tatsächlich zu entwickeln, kann jedoch vererbt werden.

Der Typ-2-Diabetes mellitus beginnt meist schleichend über mehrere Jahre. Der erhöhte Blutzuckerspiegel selbst wird von betroffenen Menschen nicht direkt wahrgenommen, sondern lediglich über indirekte Krankheitszeichen, die durch den hohen Blutzucker ausgelöst werden.

Häufiges Wasserlassen bei großem Durst kann zum Beispiel ein solches Zeichen sein. Auch Juckreiz oder eine Neigung zu Hautentzündungen treten bei manchen Diabetikern auf. Vermehrte Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schwäche können ebenfalls auf einen Diabetes mellitus hinweisen. Alle diese Zeichen sind Ausdruck dafür, dass zu wenig vom Energielieferanten Glukose in die Zellen gelangt. Der Betroffene kann so rasch Gewicht verlieren, denn Glukose steht den Zellen nicht mehr als Brennstoff zur Verfügung.

Der Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Erkrankung, die Sie mit der richtigen Lebensführung positiv beeinflussen können. Ihre Mitarbeit trägt somit maßgeblich zum Erfolg Ihrer Behandlung bei.

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