Diagnose Diabetes Typ 1 – was nun?

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Der Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt, zählt zu den Stoffwechselerkrankungen. Beim Diabetes mellitus Typ 1 besteht ein Mangel an Insulin, durch das der Blutzuckerspiegel reguliert wird. Typ-1-Diabetiker sind deshalb lebenslang auf die Gabe von Insulin angewiesen. In Deutschland sind 300.000 bis 400.000 Menschen vom Typ-1-Diabetes betroffen. Die Erkrankung beginnt oft schon im Kindes- oder Jugendalter.

Abgeschlagenheit, übermäßiger Durst und die Ausscheidung großer Urinmengen können Zeichen eines Typ-1-Diabetes sein. Auch erhöhte Blutzuckerwerte, eventuell auch Ketonkörper im Urin und im Blut, weisen auf einen Typ1-Diabetes hin.

Bei der Zuckerkrankheit sind vor allem die großen und kleinen Blutgefäße gefährdet. In ihnen bilden sich Ablagerungen, welche die Durchblutung behindern. Mediziner sprechen dann von der sogenannten Makro- bzw. Mikroangiopathie. Alle Organe des Körpers können davon betroffen sein.

Ziel der Behandlung ist deshalb, dass der Blutzucker möglichst immer in einem Bereich liegt, wie er auch bei Gesunden üblich ist. Auf diese Weise können drei Dinge erreicht werden:

  • Verhinderung von akuten Stoffwechselentgleisungen durch zu niedrige oder zu hohe Blutzuckerwerte,
  • deutlich verringerte Gefahr von Spätfolgen des Diabetes und
  • eine Verbesserung der Lebensqualität für Sie als Patienten.

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