Diagnose Brustkrebs – was nun?

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In der Bundesrepublik Deutschland ist Brustkrebs der häufigste bösartige Tumor bei Frauen: Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts Berlin erkranken jährlich mehr als 70.000 Frauen neu daran. Zunehmend sind auch jüngere Frauen betroffen. In den vergangenen Jahren haben sich die Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten immer weiter verbessert, sodass eine immer größere Zahl von Frauen geheilt wird.

Warum Brustkrebs entsteht, darüber herrscht noch weitgehend Ungewissheit. Klar ist allerdings, dass ein entscheidender Schritt bei der Entwicklung jedes bösartigen Tumors die Veränderung des Erbgutes einer einzigen Zelle ist. Diese Veränderung führt dazu, dass diese Zelle ihre natürliche Teilungshemmung verliert: Sie kann sich dann ungehindert vermehren, bis schließlich viele Millionen Zellen eine Geschwulst bilden. Die Veränderung des Erbgutes der Zelle kann auf unterschiedliche Weise entstehen. Besonders im Blickpunkt ist zum Beispiel das weibliche Geschlechtshormon Östrogen. Aber auch eine ungesunde Ernährung, erhöhtes Körpergewicht und übermäßiger Alkoholkonsum können Risikofaktoren sein.

Dies wiederum bedeutet nicht, dass jede Frau, auf die ein oder sogar mehrere Risiken zutreffen, zwangsläufig erkranken muss. An Brustkrebs zu erkranken, ist keine Frage der "Schuld" oder des falschen Handelns, und es ist auch kein unabwendbares Schicksal, in das man sich fügen muss. Wer an Brustkrebs erkrankt, sollte sich optimal behandeln lassen und auch danach regelmäßig die Nachsorgeuntersuchungen wahrnehmen.

Wie hilft BKK MedPlus bei Brustkrebs?